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21.03.11 09:24 Uhr | Bereich: Neuigkeiten

Spendenaufruf für Katastrophenopfer in Japan

Diakonie Sachsen ruft zur Solidarität auf mit den Menschen im japanischen
Krisengebiet
„Die Bilder und Berichte aus dem Katastrophengebiet in Japan lassen in diesen Tagen wohl niemanden los: Ein Erdbeben, das das Land erschüttert, ein Tsunami, der weite Teile des Landes zerstört. Und nun droht der atomare Super-GAU. Die Radioaktivität in der Umgebung des AKW Fukushima steigt. Die Katastrophe in Japan hat unvorstellbare Ausmaße angenommen. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren. Unsere Anteilnahme gilt den Überlebenden vor Ort, die den Verlust ihrer Angehörigen, Freunde und Nachbarn beklagen. Ganze Ortschaften sind zerstört und über dem Land liegt die Ungewissheit der Vorgänge im Kernkraftwerk Fukushima. In diesen Tagen der Not und Ungewissheit gilt allen Betroffenen unser Gedenken und unsere Fürbitte“, so Diakonie-Chef Christian Schönfeld.
OKR Schönfeld weist aber auch darauf hin, dass die Menschen vor Ort in dieser außerordentlich schwierigen Situation Beistand und Unterstützung brauchen, denn „noch sind weder die Folgen des schweren Erdbebens und der riesigen Flutwelle noch die der drohenden Kernschmelzen in der Atomanlage Fukushima absehbar.“
Aktuell hat die Lutherische Kirche in Japan eine Hilfsanfrage an die Diakonie-Katastrophenhilfe gerichtet. Die Verantwortlichen des evangelischen Hilfswerkes stehen derzeit im Kontakt mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), mit der Bundesregierung und mit dem Katholischen Hilfswerk Caritas international, um sich über geeignete Hilfsmaßnahmen zu verständigen.

Spendenkonto Sachsen:
Diakonie Sachsen / DKH
Konto 100 100 100 + Kennwort „Erdbebenhilfe Japan“
LKG Sachsen – Bank für Kirche und Diakonie
BLZ 350 601 90

Weitere Informationen:
Diakonie Sachsen, Referat Ökumenische Diakonie, Jutta Berndt
Fon: 0351-8315-129 Email: oekumene(at)diakonie-sachsen.de

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