12.11.2021 | Neuigkeiten

Auftakt der Haus- und Straßensammlung in Dresden

Am Freitag dem 12. November 2021 startet die Haus- und Straßensammlung. Bis zum 21. November 2021 nimmt die Diakonie Sachsen in diesem Jahr zugunsten der Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung Spenden entgegen. Eröffnet wird die Spendensammlung deshalb unter dem Motto „GEMEINSAM TÜREN ÖFFNEN - … zu Beratung, Begegnung und Begleitung“ im Ambulanten Behindertenzentrum der Diakonie Dresden. Bei einem Tag der offenen Tür soll es dort die Gelegenheit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Pandemiebedingt findet die Veranstaltung vor den Räumen des ABZ in der Albertstraße 29 statt und zwar zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr. 

Das wird bei der Arbeit in den Beratungsstellen gebraucht

„Behinderung bedeutet für betroffene Menschen fast immer - auch durch äußere Bedingungen - eine Begrenzung der eigenen Lebensentfaltung, eine Einschränkung und oftmals Verzicht in vielen Lebensbereichen“, sagt Dietrich Bauer, Chef der Diakonie Sachsen. „Deshalb sind die Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen auch so wichtig. Sie helfen ihnen und ihren Angehörigen vor Ort dabei, bestehende Rechtsansprüche auch tatsächlich einzulösen. Sie sind aber auch ein wichtiger Treffpunkt, sorgen für Austausch und Begegnung, machen Gruppen- und Bildungsangebote, organisieren Freizeiten und vieles mehr. Damit sind sie Orte, die für mehr Teilhabe und so auch für ein besseres gesellschaftliches Miteinander sorgen!“ Aber die bestehenden Angebote müssten ergänzt und zugänglicher gemacht werden. Als Beispiel nennt Bauer: „Zunehmend werden Online-Angebote nachgefragt, die es aber längst noch nicht überall gibt. Online-Beratung würde aber eine weitere Tür zum Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung öffnen und die Klient*innen könnten aus unterschiedlichen Zugängen den wählen, der für sie am besten passt. Aber es gibt auch noch genügend analoge Zugangsbarrieren. Etwa zu tagesstrukturierenden Angeboten, die durch zu hohe Fahrtkosten oder zu schwere Rollstühle, die mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln nicht kompatibel sind, nicht angenommen werden können. Auch Erklär-Videos in leichter Sprache oder Gebärdendolmetscher wären wichtige Hilfen. Zudem wünschen sich Familienangehörige und Betreuer*innen selbst ebenfalls eine gute Begleitung.“ Auch Projekte, wie beispielsweise ein inklusives Kinderfrühstück für Kinder mit und ohne Behinderungen, Geschwisterprojekte und Angebote in Leichter Sprache sollten erhalten bleiben. „All das kostet Geld und dazu sollen die Spenden der Haus- und Straßensammlung beitragen. Wir wollen im Sinne der Inklusion das Angebot der diakonischen Beratungsstellen verbessern, ergänzen und insgesamt noch zugänglicher machen“, so Bauer abschließend.

So können Sie spenden

Da die Spendensammlung aus Pandemiegründen wieder nur in Grenzen „analog“ mit der Spendenbüchse stattfinden kann, bittet die Diakonie um Spenden per Überweisung auf ihr Spendenkonto oder um eine  Online-Spende: www.diakonie-sachsen.de/onlinespende

 

Das Spendenkonto der Diakonie Sachsen:

IBAN: DE15 3506 0190 1600 3000 12

Kennwort: Teilhabe

 

Mehr Infos zur Haus- und Straßensammlung erhalten Sie auch hier.