Diakonie Stadtmission:

Aus e.V. wird gGmbH

25.03.2020 | Neuigkeiten

Diakonisches Werk - Stadtmission Dresden e.V. wird gemeinnützige GmbH

Die Diakonie - Stadtmission Dresden ändert ihre Rechtsform: Der bisherige Verein firmiert nach erfolgter Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden am 18.03.2020 als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Diakonisches Werk - Stadtmission Dresden gGmbH). Mit diesem Formwechsel bleibt die juristische Person als solche erhalten, es ändert sich lediglich die formale Hülle: aus e.V. wird gGmbH. Alle Verträge, Anstellungsverhältnisse und auch der gemeinnützige Zweck bleiben erhalten. Auch alle Leistungsfelder und Einrichtungen, zum Beispiel Altenpflegeheime, Kindertagesstätten und Beratungsstellen, werden in der gGmbH uneingeschränkt fortgeführt.

Die Mitgliederarbeit des bisherigen Vereins findet künftig in einem neu gegründeten Förderverein statt, dem  „Förderverein Diakonisches Werk - Stadtmission Dresden e.V.“ Bisherige und neue Vereinsmitglieder unterstützen hier die Ehrenamtsarbeit sowie wichtige Projekte der Diakonie, die nicht ausfinanziert sind.

Die ideellen Zwecke sowie die grundsätzliche diakonische Ausrichtung werden künftig durch die ebenfalls neu gegründete Stiftung Diakonie Leben gesichert. Förderverein und Stiftung sind Gesellschafter der gGmbH.

Thomas Slesazeck, Geschäftsführer der Diakonie - Stadtmission Dresden: „Durch diesen Rechtsformwechsel haben wir für die Mitarbeiter unserer über 80 Einrichtungen ebenso wie für Klienten und Vertragspartner eine zeitgemäße und auf die Zukunft gerichtete Struktur geschaffen. Bestehende Verträge bleiben unverändert, Inhalte und Zwecke der diakonischen Arbeit sind unter der Marke „Diakonie Dresden“ langfristig gesichert. Wir danken allen Mitgliedern, Mitarbeitern und unserem Aufsichtsrat, die diesen wichtigen Prozess in den letzten zwei Jahren sehr verantwortungsvoll mit uns vorbereitet haben. In Wochen wie diesen merken wir besonders, wie wichtig gute Strukturen für das dauerhafte Engagement für Andere sind, in unserer Arbeit für beeinträchtige und ratsuchende Menschen, für Kinder, Jugendliche und Senioren.“

Geschäftsführer Sven Marschel ergänzt: „Wir hätten uns den formalen Vollzug und die angemessene Begehung dieser in den letzten Monaten vorbereiteten Umwandlung gern unter normaleren Umständen gewünscht. Dies werden wir gerade im Blick auf unsere Mitglieder nachholen. Dennoch ist es auch in diesen außergewöhnlichen Tagen ein Zeichen der Freude und Kontinuität, dass das über 145 Jahre alte Erbe der Nächstenliebe, der diakonischen Fürsorge in angemessenen Formen für die Zukunft bewahrt wird. Wir danken allen herzlich, die diese Arbeit in wechselnden Formen begleitet haben und weiter mit tragen, in diesen Tagen besonders unseren Mitarbeitenden in den Einrichtungen vor Ort“.