05.12.2019 | Neuigkeiten

DNN-Autoren spenden 1.200 Euro an Bahnhofsmission

Dresden, 5. Dezember 2019. Die Autorinnen und Autoren des „Wort zum Sonntag“ in den Dresdner Neusten Nachrichten DNN haben auf ihre Honorare der letzten Monate verzichtet und sie an die Ökumenische Bahnhofsmission im Dresdner Hauptbahnhof gespendet. Jedes Jahr überweist die Redaktion das gesammelte Geld einer ökumenisch arbeitenden sozialen Initiative.

Ob Menschen in finanziellen oder anderen Notlagen, Wohnungslose, Reisende, soziale und medizinische Notfälle – die Bahnhofsmission hat sich zu einem Dreh- und Angelpunkt für Information und Hilfe entwickelt. Seit Beginn des Betriebs der Bahnhofsmission Ende Juli haben zwei hauptamtliche und 38 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fast 2.500 Menschen begleitet. Der Zuspruch wächst stetig. „Immer wieder kommen Leute und sagen: ‚Toll, dass es euch gibt!‘“, sagt Elvira Ploß, Leiterin der Bahnhofsmission. „Das Wichtigstes ist das Vermitteln. Hier treffen Leute aufeinander, die sonst nicht aufeinander träfen“.

Das Spendengeld in Höhe von 1.200 Euro wird in eine Industriespülmaschine investiert. Auch ein Kühlschrank wird noch benötigt. Die Diakonie-Stadtmission Dresden bedankt sich herzlich für das Engagement und die Spende der DNN-Autorinnen und -Autoren.

Über die Ökumenische Bahnhofsmission

Die Ökumenische Bahnhofsmission ist eine Anlaufstelle für Besucher am Hauptbahnhof mit verschiedenen Bedarfen an Rat und Hilfe. Sie ist jedoch kein Ersatz für andere Fachdienste wie Suchtberatung oder Wohnungsnotfallhilfe. Es findet vielmehr eine niedrigschwellige Vermittlung statt. Die Bahnhofsmission findet in Kooperation von Diakonie‐Stadtmission Dresden (Träger), Evangelischer Landeskirche, Römisch‐Katholischem Dekanat, Caritas und Deutscher Bahn/Bahnhofsmanagement Dresden statt; gefördert wird das Projekt durch die Landeshauptstadt Dresden.

Oberes Foto, v.l.n.r.: Elisabeth Meuser (Bischöfliches Ordinariat), Mira Körlin (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen), Michael Schulz und Elvira Ploß (Ökumenische Bahnhofsmission) bei der Spendenübergabe. Quelle: Tomas Gärtner