10.05.2017 | Neuigkeiten

Faltblattes in Leichter Sprache zum Thema „Was tun bei sexueller Gewalt?“

Katrin Franke (Mitarbeiterin im Ambulanten BehindertenZentrum der Diakonie - Stadtmission Dresden)
Marlies Kunath (Behindertenberatung, Diakonie Dippoldiswalde)

Am 8. Mai 2017 wurden in den Wichern-Werkstätten der Diakonie - Stadtmission Dresden ein Faltblatt in Leichter Sprache zum Thema  „Was tun bei sexueller Gewalt?“ an die Werkstatt- und Wohnheimbeiräte aus dem Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge überreicht. Herausgeber des Faltblattes ist die Arbeitsgemeinschaft Hilfen für behinderte Menschen im Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge

In der AG „Hilfen für behinderte Menschen im Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge“ haben sich Vertreter der Behindertenverbände zusammengeschlossen. Es handelt sich dabei um Vertreter der Selbsthilfeorganisationen, um Mitglieder aus den Einrichtungen und Diensten der Wohlfahrtsverbände (AWO, DPWV, DRK, Diakonisches Werk), und Bildungsträgern sowie um die ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Freital. Ziel des Zusammenschlusses ist die Interessenvertretung gegenüber den Städten, Gemeinden des Kreises, dem Kreistag und dem Landratsamt. Durch systematische Öffentlichkeitsarbeit soll auf die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht werden.

Das Thema „Gewalt gegen Menschen mit Behinderung“ beschäftigt die Mitglieder intensiv seit 2014. Im Zuge dieser Arbeit entstand das Faltblatt, welches am 8. Mai 2017 feierlich an die Vertreter der Werkstatt- und Wohnheimbeiräte übergeben wird. Ein spannendes Thema in den nächsten Jahren wird die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes insbesondere die Installierung einer unabhängigen Teilhabeberatung im Landkreis sein.

Federführend bei der Entwicklung und Umsetzung des Faltblattes waren Katrin Franke (Mitarbeiterin im Ambulanten BehindertenZentrum der Diakonie - Stadtmission Dresden) und  Marlies Kunath (Behindertenberatung, Diakonie Dippoldiswalde).