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Diakonie Miteinander

09.02.2021 | Neuigkeiten

In der Krise #EinLächelnAufsetzen: 3.000 regional gefertigte Masken verbinden „Diakonie Miteinander“-Standorte

Ein Smiley in strahlendem Diakonie-Lila ziert die Stoffmaske, die noch im Vorfeld der FFP2-Maskenpflicht in liebevoller Handarbeit produziert wurde. Der Mund-Nasen-Schutz ist nicht nur „Made in Saxony“, sondern wird auch überall im Freistaat an Mitarbeitende der „Diakonie Miteinander“ verteilt.

Größte Bestellung an Mund-Nasen-Schutz für sächsische Textilfirma

Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen Diakonie und der Manufaktur Wonneberger aus dem kleinen Mühlau. Die mittelständische Näherei, die ursprünglich auf Sportkleidung und Unterwäsche spezialisiert war, musste in der Corona-Krise umdenken. Im Frühjahr 2020, als Krankenhäuser und Pflegeheime mit Lieferengpässen zu kämpfen hatten, kam die Manufaktur unverhofft zu neuer Kundschaft: Die Diakonie Dresden und die Diakoniestiftung in Sachsen bestellten 1.000 Baumwoll-Schutzkittel und konnten damit den pandemiebedingten Mangel an Schutzausrüstung ausgleichen.

Die beiden diakonischen Träger gehen inzwischen als „Diakonie Miteinander“ gemeinsame Wege. Mit über 3.000 Stück bescherten sie der Wonneberger Manufaktur nun den bisher größten Auftrag an individuell gefertigtem Mund-Nasen-Schutz.

Wichtig in Krisen-Zeiten: Zusammenhalt und Lächeln nicht vergessen!

Nach Mühlauer Textilproduktion der alten Schule ging es dann mit regionalem Handwerk im eigenen Verbund weiter: Mehrere tausend Handgriffe in den Freitaler „Wichern-Werkstätten“ für Menschen mit Behinderungen realisierten Verpackung und Versand der Masken. Ihnen gebührt ausdrücklicher Dank, auch schon für‘s fleißige Versenden von Weihnachtspräsenten im Advent.

Dresden, Freital, Zschadraß und viele weitere – die lilafarbene Maske verbindet gewissermaßen die zahlreichen „Diakonie Miteinander“-Standorte in Sachsen. Und auch wenn jetzt in manchen Bereichen medizinischer Gesichtsschutz verpflichtend geworden ist, sollen sie allen ‚Pandemie-Helden‘ im diakonischen Verbund ein Wegbegleiter sein. Ob unterwegs in der Stadt, beim Treffen von Freunden oder möglicherweise später im Jahr, im besten Falle zaubert die Maske dem Träger ein Lächeln ins Gesicht.