30 Jahre Dresdner Nachtcafés

Ein bewegendes Jubiläum für ein besonderes Projekt: Zu Beginn des Frühjahrs feierten die Ökumenischen Nachtcafés in Dresden den Abschluss ihrer 30. Saison. Was 1995 als ökumenische Initiative startete, ist heute eine unverzichtbare Säule der Nächstenliebe in unserer Stadt.

Jedes Jahr bieten die christlichen Kirchgemeinden Dresdens wohnungslosen Menschen in der kalten Jahreszeit einen sicheren Rückzugsort. Zum Abschluss der Jubiläumssaison kamen Unterstützer:innen, Ehrenamtliche und Spender:innen in der Katholischen Kirche Franziskus Xaverius zu einem feierlichen Dankgottesdienst zusammen.

Gelebte Nächstenliebe im Fokus

Neben inspirierender Musik und einer Predigt über die Bedeutung gelebter Mitmenschlichkeit stand vor allem die Würdigung derer im Mittelpunkt, die dieses Projekt seit drei Jahrzehnten tragen. Beim anschließenden Empfang wurde deutlich: In den Nachtcafés geht es um mehr als nur ein Dach über dem Kopf – es geht um Begegnung auf Augenhöhe und den Schutz der menschlichen Würde.

Ein starkes Netzwerk

Ein solches Angebot ist nur durch das unermüdliche Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher möglich. Fachlich und logistisch wird das Projekt dabei von der Diakonie Dresden begleitet. Wir sagen Danke an die Dresdner Kirchgemeinden und alle Unterstützer:innen für 30 Jahre Schutz und Gemeinschaft in Dresden.

Fotos: Anja Schneider

Dieses Bild zeigt den Blick zum Altar während des Dankesgottesdienstes in der Kirche Franziskus Xaverius.