Raus aus der "Schusslinie" – traumapädagogische Interventionen im AlltagIm Zusammenleben mit Pflegekindern kann man rasch „in die Schusslinie“ geraten: alte belastende und verstörende Beziehungserfahrungen des Kindes mischen sich in den Familienalltag und lenken damit verbundene Emotionen auf Pflegeeltern, die so regelrecht mit den leiblichen Eltern verwechselt werden. Dieser Prozess ist schmerzhaft, gleichzeitig aber unumgänglich und für die meisten Kinder unverzichtbar, um frühkindliche Traumatisierungen zu heilen. 27.01.2026 18:30-21:30 UhrIn der Veranstaltung wollen wir gemeinsam betrachten, warum wir als Pflegeeltern „in der Schusslinie stehen“ und in wie fern dies für die Entwicklung der uns anvertrauten Kinder wichtig ist. Zudem wollen wir Interventionen vorstellen, die „sichere Orte“ für alle Beteiligten entstehen lassen und der „Verwechslung“ entgegenwirken. Mit einem Mix aus theoretischem Input, Praxisbeispielen und Selbsterfahrungsübungen wollen wir Ihnen Mut machen und Anstöße bieten, im Alltag öfter „aus der Schusslinie“ zu treten und sich so sicherer und selbstwirksamer zu erleben.Referent:inBenjamin Loibl Diplom – Sozialpädagoge / Sozialarbeiter (FH)Traumazentrierter Fachberater/Traumapädagoge (DeGPT/FVTP)Coach für Neue Autorität (misw München) Veranstalter Fachteam Pflegekinder in Dresdenpflegekinder@diakonie-dresden.deOrtBeratungsstelle "Pflegekinder in Dresden" Georgenstraße 1/3 01097 Dresden Kostenlos