Kontakt

Wichern-Werkstätten

Das ist unsere Adresse: 

Wichern-Werkstätten Freital
Otto-Dix-Straße 5 
01705 Freital

Schreiben Sie uns eine E-Mail: 
wichern.werkstaetten@diakonie-dresden.de

Rufen Sie uns an: 
0351- 64 88 531 

So erreichen Sie uns:

Mit dem Bus: 
Linie 66/166 bis zur Halte-Stelle Windbergallee
Linien 160, 161, 162, 163, 166 bis zur Halte-Stelle Schachtstraße

Weitere Informationen

Wir haben Informationen in einfacher Sprache.
Wenn Sie daraufklicken, kommen Sie zu der Info. 

Werkstattordnung in einfacher Sprache
Hygienekonzept in einfacher Sprache
Formular für Ihr Anliegen in einfacher Sprache

Wichern-Werkstätten Freital

Die Wichern-Werkstätten sind eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). 
Wir haben 3 Standorte: 
1 in Dresden und 2 in Freital.

In Dresden-Löbtau haben wir 30 Arbeits-Plätze.
Das sind die Arbeits-Bereiche:

  • Elektronik-Fertigung 
  • Montage 
  • Lebensmittel-Abfüllung 

In Freital-Burgk haben wir 200 Arbeits-Plätze in verschiedenen Bereichen. 
In Freital haben wir außerdem den Förder- und Betreuungs-Bereich:
Hier unterstützen wir Menschen, die wegen ihrer Behinderung mehr Betreuung brauchen. 

In den Wichern-Werkstätten arbeiten

Wir bieten Ihnen:

  • Einen Arbeits-Platz, der zu Ihnen passt. 
  • Sie lernen Berufe kennen und können sich weiterbilden.
  • Sie können sich auf eine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeits-Markt vorbereiten. 
    Also eine Arbeit nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
    Wir unterstützen Sie dabei. 
  • In unserem Förder- und Betreuungs-Bereich bieten wir Beschäftigung und einen guten Tages-Ablauf. 

Wenn Sie in der Werkstatt arbeiten wollen

Für die Arbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gibt es Gesetze.
Damit Sie anfangen können, müssen Sie erwerbsunfähig sein. 
Das heißt: 
Sie können nicht auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten. 
Das gilt für eine längere Zeit oder für immer. 
Sie brauchen dafür einen Zettel von der Arbeits-Agentur oder der Renten-Versicherung. 

Wer ist wann zuständig: 

Die Arbeits-Agentur ist dann zuständig, 
wenn Sie noch nicht auf dem allgemeinen Arbeits-Markt gearbeitet haben.

Die Renten-Versicherung ist zuständig, wenn Sie vorher auf dem allgemeinen Arbeits-Markt gearbeitet haben oder eine Rente bekommen. 

Einer dieser Kosten-Träger muss Geld an die Werkstatt bezahlen.
Der Kosten-Träger muss dafür eine Zusage schicken. 

In unserer Werkstatt muss ein Platz frei sein. 

Berufs-Bildungs-Bereich

Hier können Sie sich auf eine Arbeit vorbereiten, die zu Ihnen passt.
Sie lernen in kleinen Gruppen.
Die Ausbilder unterstützen Sie.  

Zuerst sind Sie 3 Monate im Eingangs-Verfahren.
Dann machen Sie eine 2-jährige Ausbildung. 
Das bezahlt die Arbeits-Agentur oder der zuständige Renten-Träger. Sie bekommen ein Ausbildungs-Geld oder Übergangs-Geld.
Das passiert in der Ausbildung:

  • Sie lernen, was Sie gut können und werden noch besser darin. 
  • Sie probieren verschiedene Aufgaben aus verschiedenen Berufen aus.
    Zum Beispiel die Arbeit mit Maschinen.
  • In Kursen lernen Sie die Grundlagen von verschiedenen Berufen.
  • In Praktika können Sie etwas Neues ausprobieren.
  • Sie können sich in Ruhe auf eine Arbeit vorbereiten: 
  • in unserer Werkstatt
  • bei einem Außen-Arbeits-Platz
  • auf dem allgemeinen Arbeits-Markt 

In begleitenden Angeboten können Sie noch mehr lernen.
Es gibt verschiedene Kurse. 
Zum Beispiel Computer-Kurs, Fußball oder Koch-Kurs. 

Arbeits-Plätze

Suchen Sie eine Arbeit?
Wenn Sie mit dem Berufs-Bildungs-Bereich fertig sind, 
zahlt meistens der Kommunale Sozialverband Sachsen
(KSV) für einen Platz in der Werkstatt. 
Wir beraten gemeinsam mit Ihnen, welche Arbeit zu Ihnen passt. 
Wir helfen Ihnen, einen passenden Arbeits-Platz einzurichten. 

In unseren Werkstätten haben wir diese Arbeits-Bereiche: 

  • Elektronik-Fertigung
  • Metall-Bearbeitung oder Mechanische Fertigung
  • Montage
  • Tischlerei  
  • Verpackung und Lageristik
  • Garten-Landschafts-Bau  
  • Küche und Service
  • Haus-Wirtschaft und Gebäude-Reinigung
  • Büro und Verwaltung

Wenn Sie auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten wollen, suchen wir für Sie ein passendes Praktikum.
Sie bleiben dann an unserer Werkstatt beschäftigt, arbeiten aber in einem anderen Unternehmen. 
Das geht zum Beispiel bei: 

  • Garten-Bau 
  • Hausmeister-Service
  • Straßen-Bau 
  • Verpackung 
  • Lager 
  • Haus-Wirtschaft 
  • Büro 
  • Verwaltungs-Bereich.

Förder- und Betreuungs-Bereich

Hier fördern wir Menschen, die wegen ihrer Behinderung mehr Betreuung brauchen.
Wir haben einen klaren Tages-Ablauf.
Und einen festen Wochen-Plan.
Das gibt den Menschen Sicherheit. 
Wir machen zusammen Aufgaben aus dem täglichen Leben.  
Wir üben und fördern, was die Menschen schon können. 

Das machen wir: 

  • gemeinsamer Morgen-Kreis
  • Projekte zu den Jahres-Zeiten
  • Haus-Arbeiten und Essen machen 
  • Sport und Bewegung, zum Beispiel Spaziergänge
  • Musik, Spiele, besondere Entspannung, 
  • freie Beschäftigung
  • wir üben, wie sich die Menschen mitteilen können. 
    Dazu nutzen wir verschiedene Hilfs-Mittel. 
  • handwerkliche Arbeiten mit verschiedenem Material.
    Zum Beispiel mit Holz oder Karton.
  • Wir probieren Aufgaben aus der Werkstatt aus. 
    Zum Beispiel Montage oder Garten- und Landschafts-Bau.
  • Wir sprechen über unseren Glauben und feiern Feste wie Ostern, Nikolaus oder Weihnachten.    

Unsere Mitarbeiter haben verschiedene Ausbildungen. 
Wir arbeiten eng mit Eltern, Angehörigen und gesetzlichen Betreuern zusammen. 

Mitmachen

Alle 4 Jahre wählen die Beschäftigten einen Werkstatt-Rat. 
Er setzt sich für die Interessen der Beschäftigten ein. 
Er wird bei allen wichtigen Entscheidungen der Werkstatt-Leitung gefragt und entscheidet mit. 

Es gibt auch eine Eltern-Vertretung. 

Wenn Sie Fragen, Probleme oder Ideen haben, sprechen Sie uns an. Die Mitarbeiter in den Gruppen und der Soziale Dienst beraten Sie. Wenn es nötig ist, arbeiten wir auch mit Fachleuten von außerhalb zusammen. 
Zum Beispiel mit Therapeuten oder Ärzten.