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Beim symbolischen Verkauf des Goldenen Reiters machte die Stadt auf die angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam.
Die Diakonie Dresden hat am 22. Juni 2026 den bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ in Dresden unterstützt. Die symbolische Verkaufsaktion des „Goldenen Reiters“ wurde von der Landeshauptstadt Dresden initiiert, um auf die angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam zu machen. Die Diakonie Dresden war als sozialer Träger vor Ort und hat die Protestaktion solidarisch begleitet.
Hintergrund sind wachsende Haushaltsdefizite in Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. „Wenn Kommunen finanziell unter Druck geraten, spüren wir das auch als freier Träger“, sagt Pfarrer Thomas Slesazeck, Geschäftsführer der Diakonie Dresden. „Mit der Unterstützung dieses Aktionstags möchten wir deutlich machen: Soziale Infrastruktur braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Wir stehen zu unserem Auftrag und wollen, dass Menschen in unseren Einrichtungen und Beratungsstellen auch künftig gut begleitet werden.“
Die Diakonie Dresden setzt sich deshalb mit dafür ein, dass die Finanzierung von Angeboten für hilfesuchende Menschen dauerhaft gesichert wird. Sven Marschel, ebenfalls Geschäftsführer der Diakonie Dresden, betont: „Wir handeln vorausschauend, planen verantwortungsvoll und bringen uns aktiv in Gespräche mit Politik und Verwaltung ein. Sowohl unsere Mitarbeitenden als auch Klientinnen und Klienten sollen wissen: Wir tun alles dafür, dass soziale Angebote verlässlich und stabil bleiben – gerade in herausfordernden Zeiten.“
Bundesweit beteiligten sich am 22. Juni 2026 Städte, Landkreise und Gemeinden am Aktionstag „Kommunen am Limit“, um auf die kommunale Finanzsituation aufmerksam zu machen. Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag sowie Deutscher Städte- und Gemeindebund – haben gemeinsam zu diesem Aktionstag aufgerufen und fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.
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