Sommertour „Sozial in Pieschen“: Sozialbürgermeisterin besucht Hilfsangebote der Diakonie Dresden

Im Rahmen ihrer Sommertour machte Dresdens Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann am 17. Juli Halt in der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Dresden-Nord und in der Wohnungsnotfallhilfe.

Mit Mitarbeitenden aus der Stadtverwaltung sowie Presse- und Medienvertreter:innen machte Dr. Klaudia Kristin Kaufmann im Rahmen ihrer Sommertour vergangenen Freitag für jeweils rund 30 Minuten Station in zwei Einrichtungen der Diakonie Dresden: in der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Dresden-Nord und in der Wohnungsnotfallhilfe bzw. dem Tagestreff „Schorsch“. Für die Diakonie Dresden war es ein wichtiges Signal, dass sich Frau Dr. Kaufmann und ihr Team Zeit für die Einrichtungen und ihre Themen genommen haben. In der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle war Diana Kotte, Koordinatorin der Suchthilfe und Suchtprävention der Landeshauptstadt Dresden, ebenfalls vor Ort.

Anlass der Sommertour war, Hilfsangebote in Pieschen für Menschen in schwierigen Lebenslagen kennenzulernen, sich über die häufigsten Anliegen von Rat- und Hilfesuchenden zu informieren und eine Einschätzung der Mitarbeitenden vor Ort zur sozialen Lage im Stadtteil zu erhalten. Gemeinsam richteten die Beteiligten einen aktuellen, blitzlichtartigen Blick auf die Bedarfe der Menschen, besprachen bewährte Ansätze und sammelten Anregungen für die weitere Entwicklung.

Soziale Infrastruktur sichern

Für die Diakonie Dresden war der Besuch zugleich ein Zeichen der Wertschätzung und eine wichtige Gelegenheit, die Arbeit der Einrichtungen sichtbar zu machen – gerade vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre. Im Gespräch wurde deutlich: Der Bedarf der Menschen an Beratung und Unterstützung nimmt nicht ab. Als Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen verantwortet Frau Dr. Kaufmann den Geschäftsbereich, zu dem unter anderem das Sozialamt sowie das Amt für Gesundheit und Prävention gehören. Der direkte Austausch vor Ort zeigt, wie wichtig der gemeinsame Blick von Praxis, Verwaltung und Politik ist, um gute Lösungen für Menschen mit Suchtproblemen, Wohnungsverlust oder drohender Wohnungslosigkeit zu finden. 

„Wer von einer Suchterkrankung, Armut oder Wohnungslosigkeit betroffen ist, braucht verlässliche Angebote und Ansprechpersonen im Bezirk. Besuche wie dieser zeigen, wie wichtig unsere Arbeit für ein solidarisches Dresden ist. Wenn wir heute in Schutz, Beratung und Prävention investieren, spart dies der Gesellschaft später hohe Folgekosten“, sagt Claudia Schönfuß, Leiterin der Abteilung Teilhabe und Inklusion der Diakonie Dresden. Aus Sicht der Diakonie Dresden ist es gerade in angespannten Zeiten unverzichtbar, dass Dresden eine lebenswerte Stadt für alle bleibt. Die Arbeit der Wohnungsnotfallhilfe und der Suchtberatung leistet dazu einen zentralen Beitrag.

Die Diakonie Dresden bedankt sich bei Frau Dr. Kaufmann und den anwesenden Journalist:innen und Mitarbeitenden der Verwaltung für das Interesse an der Arbeit in den Einrichtungen. 

Weitere Informationen zu den Angeboten finden Sie auf den Seiten der Wohnungsnotfallhilfe, des Tagestreffs „Schorsch“ sowie der Suchtberatungs- und Behandlungsstellen.

Dieses Bild zeigt Sozialbürgermeisterin Dr. Kaufmann, Abteilungsleiterin "Teilhabe und Inklusion" der Diakonie Dresden Claudia Schönfuß, einen Mitarbeiter der Wohnungsnotfallhilfe sowie zwei Journalist:innen.
Foto: © Diakonie Dresden